Seit 2003 hat Walter Auer die Position des Soloflötisten bei den Wiener Philharmonikern inne.
Zuvor war er von 2000 - 2003 1. Soloflötist bei der NDR Radiophilharmonie in Hannover; dieser Anstellung ging eine 1-jährige Tätigkeit als 1. Soloflötist der Dresdener Philharmoniker voraus.
Auer, geboren in Villach/Kärnten begann im Alter von 10 Jahren mit dem Flötenunterricht und wechselte dann zum Studium an das Kärntner Landeskonservatorium in Klagenfurt zu Prof. Johannes Kalckreuth. Während dieser Zeit gewann er mehrfach den 1. Preis beim österreichischen ?Jugend musiziertg-Wettbewerb und war Mitglied im Gustav-Mahler-Jugendorchester unter Claudio Abbado.
Daran anschließend studierte W.Auer bei Michael M.Kofler am Mozarteum in Salzburg und schloss seine Studien bei Andreas Blau und Emmanuel Pahud an der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker ab. Großen Einfluss auf sein Flötenspiel hatten diverse Meisterkurse bei Aurele Nicolet.
W.Auer erhielt weitere Auszeichnungen wie den 2.Preis beim Internationalen Flötenwettbewerb in Cremona (1996), den 1.Preis beim deutschen Musikwettbewerb für Kammermusik in Bonn (2000) und den 2.Preis mit dem Orsolino Quintett beim Internationalen ARD-Wettbewerb in München (2001).
Regelmäßige Gastauftritte als Solist führen W.Auer zu Aufführungen und Konzerten in die ganze Welt. 2004 gab er sein Konzertdebut als Solist mit den Wiener Philharmonikern unter Daniel Barenboim im Wiener Musikverein; 2005 gastierte er dort mit den Wiener Philharmonikern und Cecilia Bartoli.
Als Soloflötist hat Walter Auer zusammen mit den Wiener Philharmonikern in der Wiener Staatsoper unter den berühmtesten Dirigenten der Welt gespielt wie Zubin Mehta, Riccardo Muti, Seiji Ozawa, Simon Rattle, Christian Thielemann, Nikolaus Harnoncourt, Daniel Barenboim und Mariss Jansons.
Er ist ein sehr gefragter Lehrer und gibt Meisterkurse in Europa und Japan. Als passionierter Kammermusiker ist W.Auer Mitglied des ?Orsolino Quintettsg und der ?Wiener Virtuoseng.
Walter Auer spielt eine 24 K SANKYO Goldflöte mit einem Kopfstück von Werner Tomasi /Wien.